Josef Schneiders - Das kleine Porträt

Spieß... das ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Kompaniefeldwebel beim deutschen Militär. Sie ist entstanden, weil dieser im 17. Und 18. Jahrhundert tatsächlich einen Spieß trug, um Soldaten, die aus der Reihe ausbrachen mit einem Stoß wieder an ihre Pflicht zu erinnern.

 

Am 25.09.1946 erblickte Josef Schneiders als Sohn von Gertrud und Josef Schneiders in Waldniel das Licht der Welt. Dort besuchte er auch die Schule und er absolvierte eine Ausbildung als Elektriker. Mit Fleiß und Ehrgeiz brachte er es bis zum Elektromeister.

 

Sportlich war er sehr engagiert und absolvierte Langstreckenläufe für seinen Verein. Heute lässt er laufen und ist begeisterter Fan von unserer Borussia.

 

1966 wurde Josef nach Buxtehude zur Bundeswehr eingezogen. Es folgten 18 Monate Grundwehrdienst mit anschließenden Wehrübungen. Obwohl es
ihm zu damaliger Zeit noch nicht bewusst war steckte er bereits mitten in
den Vorbereitungen zu seinem Amt in unserer Bruderschaft.

 

1971 zog es ihn dann in seine neue Heimat nach Wickrathhahn zu seiner
Irmgard. Wenn man ihn heute nach seinen Hobbys fragt, kommt zur Antwort: Meine Familie und mein Garten sind meine Hobbys. Josef und Irmgard sind glückliche Eltern von drei Kindern und stolze Großeltern von zwei Enkeln.

 

Angesprochen auf seinen späten Eintritt in die Bruderschaft (1988) hat Josef damals immer gesagt: „Du wirst nie erleben, dass ich noch einmal eine Uniform anziehen werde, geschweige denn salutieren werde. Die Zeit bei der Bundeswehr hat mir gereicht.“ weiß seine Frau zu zitieren.

 

1988 war es dann soweit! Als Gast des Generalstabs ging er mit zur Hubertusfeier. Nur mal so zum Spaß zog er eine fremde Uniform an. Dieses verdammte Ding passte! Zur 500-Jahrfeier von Wickrath ging er zum ersten Mal als festes Mitglied des Generalstabs mit.

 

Bereits fünf Jahre später trug er seinen neuen Titel. Josef Schneiders wurde unser neuer Spieß.


Von sich selbst sagt Josef, dass er immer ein ruhiger Zeitgenosse ist. Sobald er aber etwas „Sprachwasser“ (wie er das Bier selbst gern zu nennen pflegt) zu sich genommen hat, kann er auch mal etwas ausgelassener und fröhlicher werden. So war es auch 2001 in Möggers 2001. „Mann war das ein schönes Fest.“

 

Auch im Vorstand war Josef Scheiders sehr engagiert. Von 1998 -2006 war er als 2. Kassierer und von 2006 – 2010 als 1. Kassierer aktiv.

 

Wie schon aus der Überschrift hervorgeht, bekleidet Josef Schneiders nun schon seit 21 Jahren das Amt als Spieß unserer Bruderschaft.

Josef Schneiders - Das kleine Porträt
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